Beiträge von julii

    Huhu Thorsten!


    Ich klink mich hier auch mal fix ein...


    Ich denke, es wäre zum einen gut, wenn du deinen Airbrusher nach einer ungefähren Größe, die die Bilder haben sollten, fragen kannst.
    Zum andren könnte dein Airbrusher dir vielleicht Beispielbilder o.ä. an die Hand geben, die zeigen, wie deutlich er Schatten und Kontraste bräuchte. Ich hab mir das Bild von Deianeera mal angeschaut und hätt auch ne Idee, wo es dem Airbrusher an Details mangelt (die Haarstruktur) - aber es wäre schön, das genauer zu wissen.
    Man kann da auch in der Bildnachbearbeitung viel rumspielen und evtl. würde es dem Airbrusher ja helfen, neben dem "richtigen" Bild noch eines mit recht extremen Kontrasten zu haben - oder so. Ich bin kein Airbrusher, keine Ahnung, wie man da arbeitet. :D
    Im Zweifel müsste man deinen Airbrusher eben in die Bildentstehung einbinden, du müsstest ihn also zumindest zu den ersten WiPs auch befragen, um das zu klären. Aber gerade die Größe müssen wir zwingend vorher wissen. Der Aufwand für größere Bilder ist ungleich größer, daher ist die Angabe wichtig, um abzuschätzen, ob man das zeitlich hinbekommt.


    Klingonische Klamotten sollten übrigens kein Problem sein, ich glaub ich kenn da schon ne kostenlose Quelle.


    Wenn meine Vorstellung von dem, was du vorhast, halbwegs hinkommt, sollte es auch wirklich kein Problem sein, verschiedene Künstler zu haben. Diejenigen sollten sich evtl. nur untereinander auf eine ähnliche Beleuchtungsrichtung einigen - ich denke, es würde dann doch doof aussehen, wenn ein Gesicht von links und eins von rechts angestrahlt wird. ;) Details wird der Airbrusher da bestimmt selbst korrigieren können, er dürfte ja künstlerisch selbst was drauf haben. Aber auch danach könntest du ihn mal fragen.


    Ich bin jedenfalls total gespannt, was dabei rauskommt!


    mfg,


    Myra ;)

    Mützen häkeln für Jedermann


    Um immer gut behütet zu sein, muss man natürlich nicht unbedingt zum Hutmacher gehen - selbst ist der Mann / die Frau! Aber bevor man anfängt, in mühsamer Handarbeit Leder zu vernähen oder einen Hut nasszufilzen, kann man auch zur Häkelnadel greifen. Das macht weniger Dreck, man piekst sich nicht in die Finger, und es geht sogar nebenher beim Fernsehen!


    Der Anfang allerdings benötigt ein paar Vorbereitungen. Bevor sich der fleißige Nachwuchs-Hutmacher auf die wirklich schwierigen, aber auch sehr schönen Häkelhüte stürzen kann, braucht es ein paar Grundlagenkenntnisse (wer diese bereits hat, kann den folgenden Teil direkt überspringen).


    Häkeln, ohne sich die Finger zu brechen


    Das hört sich erstmal leichter an, als es ist. Aber mit etwas Übung schafft man es auch, ohne gebrochene Knochen Hüte zu produzieren.


    Eine schöne, bebilderte Anleitung findet sich hier auf Kikisweb. Für die erste, einfache Mütze des neuen Hutmachers solltet ihr euch die Informationen zum Material ansehen sowie Luftmaschen, feste Maschen und halbe Stäbchen üben. Außerdem braucht ihr Kettmaschen. Für die hat Kikisweb leider keine Anleitung, aber die liebe Brigitte erklärt sie auch halbwegs verständlich.
    Zu guter Letzt braucht es noch einen magischen Ring. Dieser wird auf WikiHow sehr schön und in verschiedenen Varianten erklärt. Anfangs ein wenig fummelig, aber wenn mans einmal drauf hat, bricht man sich nichts mehr - versprochen!


    Die erste Hutmacher-Mütze


    Wenn ihr Luftmaschen, feste Maschen, halbe Stäbchen und Kettmaschen gemeistert und den ersten magischen Ring erfolgreich gezaubert habt, kann es endlich losgehen!


    Aber halt! Da fehlt noch was. Die richtige Wolle. Wenn ihr beim ersten Ausprobieren vielleicht verschiedene Wollsorten benutzt habt, habt ihr gemerkt, dass euer Häkelwerk abhängig von der Wollstärke unterschiedlich groß wird. Wenn man also eine Mütze nach einer Anleitung für eine 6er-Wolle mit 6er-Nadel häkelt, aber dafür eine 4er-Wolle mit 4er-Nadel verwendet, wird die Mütze vielleicht einem Baby passen, aber nicht dem stolzen Hutmacher. Mit ein wenig Erfahrung kann man Anleitungen auch für andere Wollarten umsetzen, aber diese erste Mütze soll ja einfach werden, also greift bitte zu einer 6er-Häkelnadel und nehmt dazu passende Wolle.


    Alles bereit? Ja? Dann kann es losgehen.


    Zuerst zaubert ihr einen magischen Ring, häkelt in diesen eine Luftmasche und danach stolze sechs halbe Stäbchen. Nun zieht ihr den Ring vorsichtig zusammen und häkelt in die Luftmasche eine Kettmasche. Damit solltet ihr einen ziemlich ebenen Kreis haben.


    Die nächste Runde fangt ihr wieder mit einer Luftmasche an. Manchen Hutmachern fällt es schwer, ihre Luftmasche wiederzufinden. Da ihr in diese aber am Ende der Runde wieder eine Kettmasche häkeln müsst, um die Runde sauber abzuschließen, solltet ihr sicherstellen, dass ihr die Luftmasche auch wiederfindet. Wenn ihr sie nicht so erkennt, dann könnt ihr sie mit einer Sicherheitsnadel markieren.
    Danach häkelt ihr mit halben Stäbchen weiter. Aber weil die Mütze ja so noch nicht auf den Hutmacherschädel passt, muss sie größer werden. Deswegen häkelt ihr in jede Masche eurer ersten Reihe nun zwei halbe Stäbchen. Wenn ihr wieder an eurer Luftmasche angekommen seid, müsstet ihr nun 12 Maschen gehäkelt haben.


    Die dritte Runde fangt ihr wieder mit einer Luftmasche an und häkelt wieder in jede Masche der vorherigen Runde zwei halbe Stäbchen. Ihr solltet nun bei 24 Maschen angekommen sein. Vielen Hutmachern geht unterwegs eine Masche verloren, oder es taucht eine zusätzliche Masche auf. Das passiert besonders gern am Rundenübergang, fällt aber auch meistens gar nicht auf. Wenn ihr also nun 23 oder 25 Maschen habt... Das macht eure Mütze individuell!


    Auch die vierte Runde beginnt wieder mit einer Luftmasche. Aber nun müsst ihr anfangen, zu zählen!
    In die erste Masche der vorherigen Runde häkelt ihr ein halbes Stäbchen. In die zweite Masche häkelt ihr zwei halbe Stäbchen. In die dritte wieder eins, in die vierte zwei usw.. Am Ende solltet ihr ca. 36 Maschen haben.


    In der fünften Runde (die natürlich - wie jede Runde - mit einer Luftmasche beginnt) häkelt ihr nur noch in jede dritte Masche zwei halbe Stäbchen. Am Ende solltet ihr dann 48 Maschen haben.


    Nun kommt es darauf an, ob ihr einen mächtigen Dickschädel habt oder nicht. Die Hutmacher, die sich für besonders dickschädelig halten, häkeln in der sechsten Runde in jede sechste Masche zwei halbe Stäbchen und haben am Ende der Runde stolze 56 Maschen auf der Mütze. Alle anderen Hutmacher häkeln schon in dieser Runde in jede Masche nur ein Stäbchen.


    Nun beginnt die Fleißarbeit. Egal, ob mit Dickschädel oder ohne, nun wird einfach Runde um Runde weitergehäkelt, ein halbes Stäbchen pro Masche - die Luftmasche am Anfang neuer Runden nicht vergessen!
    Nach drei oder vier Runden könnt ihr die Mütze probeweise schonmal auf eure Hutmacher-Haarpracht stülpen. Aber fertig ist sie da leider noch nicht. Je nachdem, ob ihr eine fest anliegende Mütze haben wollt oder eine im Beanie-Style, die am Hinterkopf ein paar formschöne Falten wirft, braucht eure Mütze zwischen 18 und 25 Runden. Zwischendrin könnt ihr sie ja schon ausprobieren und schauen, wie viel Geduld ihr noch habt.


    Wenn die Mütze nun fast fertig vor euch liegt, fragt ihr euch vielleicht, wozu ihr die festen Maschen geübt habt - die wurden ja bisher gar nicht verwendet.
    Die festen Maschen braucht ihr für den Abschluss. Wenn ihr mit der Länge eurer Mütze zufrieden seid und die letzte Runde mit einer Kettmasche abgeschlossen habt, dann dreht die Mütze einfach an eurer Nadel hängen um und beginnt, entgegen der bisherigen Maschenrichtung eine Runde feste Maschen zu häkeln. Hier braucht ihr diesmal auch keine Luftmasche. Das sorgt dafür, dass der Abschluss der Mütze schön stramm sitzt und nicht ausleiert.


    Am Ende schneidet ihr den Faden ab und zieht ihn durch die letzte Schlaufe hindurch. Nun baumeln an der Mütze mindestens zwei Fäden herum: Der erste vom Zauberring und der letzte, den ihr gerade eben durch die Schlaufe gezogen habt. Vermutlich sind es sogar mehr Fäden, falls ein Wollknäuel nicht gereicht hat oder ihr direkt bunte Streifen gehäkelt habt. Einfach abschneiden solltet ihr die Fäden nicht, denn dann riskiert ihr, dass die Mütze sich bald auflöst. Stattdessen werden die Fäden so vernäht, dass man sie von außen nicht sieht. Der Garnhersteller Red Heart hat dazu eine gute Anleitung auf seiner Seite. Nach dem Vernähen könnt ihr die Fäden endlich abschneiden und eure Mütze aufsetzen.


    Gut behütet für Fortgeschrittene


    Nachdem ein junger Häkelhutmacher seine erste Prüfung bestanden und seine erste Mütze hergestellt hat, bietet das Internet viele weitere Möglichkeiten, um neue Modelle auszuprobieren.
    Google ist des Hutmachers Freund, aber als kleiner Vorgeschmack seien hier schonmal vier Anleitungen verlinkt:


    Beanie Hat


    Halloween Top Hat


    Chameleon Hat


    The Whimsical Witch Hat


    Eigentlich wäre nun alles gut und diese Anleitung zu Ende.... Eigentlich. Denn hier offenbart sich ein riesiges Problem! Um die volle Auswahl an Anleitungen genießen zu können, muss man sich einer anderen Sprache bedienen und auf einmal nicht nur deutsche, kryptische Abkürzungen verstehen, sondern auch englische.


    Hutmacher International


    Auf den ersten Blick ist das nicht schwer. Man macht sich eine Liste aus ausgeschriebenen Namen und Abkürzungen und kann problemlos übersetzen... Bis der arme deutsche Junghutmacher feststellen muss, dass die englischsprachige Häkelhutmacherwelt in zwei Parteien gespalten ist! Damit es uns nicht zu einfach gemacht wird, verwenden Briten und Amerikaner auch noch unterschiedliche Begriffe.


    Um euch den Einstieg zu erleichtern, hier eine Auflistung der wichtigsten Maschen mit Abkürzungen:


    Deutsch - Englisch (US) - Englisch (UK)


    Luftmasche (Lfm) - chain (ch) - chain (ch)
    feste Masche (fM) - single crochet (sc) - double crochet (dc)
    halbes Stäbchen (hStb) - half double crochet (hdc) - half treble (htr)
    Stäbchen (Stb) - double crochet (dc) - treble (tr)
    Kettmasche (KettM) - slip stitch (sl st) - slip stitch (sl st)


    d.png

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    Eeendlich der erste Entwurf... *schäm* Über die Feiertage hatte ich dann natürlich doch viel weniger Zeit als geplant.


    An dem Bild muss recht viel im Postwork passieren; Roter Streifen an der Uniform betonen (der ist zwar da, den sieht man aber grundsätzlich nicht bzw nur sehr schlecht - warum auch immer), Rangsterne und Narbe. Bei der Narbe muss ich ohnehin schauen, wie klein sie maximal sein darf, damit sie überhaupt noch sichtbar ist... aber das bastel ich dann zurecht, wenn es ansonsten passt.


    Ach und ich hab nen neuen Monitor. Ich schau mir das Bild gleich vom Schleppi nochmal an und muss evtl. noch etwas an der Helligkeit schrauben, das kann ich gerade noch nicht hundertprozentig abschätzen. :D

    Dateien

    • nickson01.jpg

      (24,68 kB, 168 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Genau diese Eulen hab ich auch nicht gefunden. Aber gib mal auf Etsy needle felt owl ein und bereite dich auf über 20 Seiten Ahs und Ohs vor. :D

    Huhu,


    ich muss mich leider nochmal mit einer Entschuldigung zurückmelden. Ich habe im Arbeitszimmer ein kleines Schimmelproblem (oder auch ein größeres... :yell: ), das mich zum einen natürlich bechäftigt, zum andren aber auch das Arbeitszimmer derzeit sehr sehr unwohnlich macht durch die Wechsel zwischen Kälte beim Lüften und Mief beim Heizen...
    Ich hoffe, dass es sich demnächst mal ausgestunken hat und ich was geschafft kriege.

    Mein Bamboo ist wirklich Asbach, ich bin mir nicht so sicher, ob es das kann. Ich krieg dafür ja auch schon keine Treiber-Updates mehr und meine, dass ich da mal danach gesucht und es eben nicht gefunden hatte. Aber wo du es sagst, schau ich morgen glatt nochmal. ^^

    Ich hab auch immer noch mein altes Wacom Bamboo One und es läuft und läuft und läuft.


    Gut, ich benutz es nicht so oft, bin ja nicht so der Zeichenheld, aber es ist schon teils echt praktisch.


    Der einzige Haken den ich bisher gefunden hab: Ich muss immer meinen zweiten Monitor deaktivieren, wenn ich das Tablett benutzen will. Es ist ja eh ein ganz kleines, und wenn da in der Breite beide Monitore abgebildet werden kann ich mit dem Ding nix mehr anfangen. :D

    [xattach=13089][/xattach]


    Nachdem die Farbänderung in der Bildbearbeitung nicht so wollte wie ich nochmal komplett neu gerendert. Und da die Datei noch vom alten PC stammt und mir x Einstellungen verloren gegangen sind... *grml* Im Prinzip ein neues Bild. Ich hoffe, das passt so.

    "Ob die Bildel etwas welden odel nicht ist illelevant! Es ist unhöflich! Wel bist du übelhaupt?"
    Lien plusterte sich förmlich auf, trabte auf Kenny zu und starrte ihn an - das versuchte er zumindest, war er doch kleiner und vor allem durch seine Maske eindeutig in der Sicht eingeschränkt.
    "Das ist kein Benehmen fül einen Vampil!"

    "Lien!" krähte der kleine Asiate im Morphsuit empört. "Nenn mich Lien! Meinen Nachnamen benutzt nul mein Vatel!" Empört stemmte der stämmige Mann die Hände in die Seite. Zwar hatte er das Smartphone nicht sehen können, aber er hörte die Geräusche die das Fotographieren machte.
    "Vielleicht flagst du mal, bevol du Fotos von andelen Pelsonen machst! Unflätige Bengel!"

    Lien lächelte und strahlte begeistert, auch wenn dies seine Mitvampire unter seiner Maske nicht sehen konnten. "Es ist nicht alle Tage Halloween. Da muss man etwas besondeles wagen. Ein Plastikvampilgebiss wäle nicht gelade angemessen."

    Lien, klein, ein wenig rundlich, asiatisch, kam in den Festsaal gewatschelt. Er war über sich hinausgewachsen und trug einen silbernen Morphsuit mit einer gruseligen Alien-Maske. Da er durch die schwarzen Alienaugen nicht ganz so gut gucken konnte, drehte er sich mehrfach im Kreis, neigte den Kopf nach oben und nach unten, bevor er auf die kleine, schon anwesende Gruppe zuwuselte.
    "Die Dame, die Hellen... Es ist mil eine Fleude, heute hiel zu sein!"