Legends of Aylann

  • Legends of Aylann ist ein Foren-RPG im klassischen Fanatsy-Genre. Hier wird in den verschiedenen Abenteuern noch gewürfelt und geleitet - und trotzdem bleibt noch ein ganzer Sack voll Kreativität für die Mitspieler übrig.



    User des Forenspiels LoA können einen besonderen Rahmen bei der Avatarschmiede bekommen. :)


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    You like D&D, Audrey Hepburn, Fangoria, Harry Houdini and Croquet. You can't swim, you can't dance, and you don't know karate. Face it, you're never gonna make it...

    2 Mal editiert, zuletzt von Schneeauge ()

  • Hoch am Himmel zog Shartol der Goldene, Drachenkönig des ersten Drachenbundes, seine Kreise. Felder und Wälder, Flüsse und Städte lagen unter ihm ausgebreitet. Verändert hatte sich das Land...
    Er erinnerte sich an die Tage, da ganz Aylann von Wäldern bedeckt schien, an die Tage des Kampfes gegen Côr, den Gefallenen. An Siege und Niederlagen, an das Bündnis mit den Erstgeborenen der Schöpfungslieder, den Elfen, das schließlich Côrs Macht brechen würde. Er half ihnen, ihr erstes Reich zu gründen. Und schließlich kam der große Sieg über Côr, der der jungen Welt Aylann die Freiheit, ihm und dem Hochelfenkönig Siraiyon Sturmtänzer jedoch langen, todesähnlichen Schlaf brachte. Nach Jahrtausenden waren sie wieder geweckt worden. Und alles war anders! Neue Wesen waren auf Aylann erschienen, Wesen, den Erstgeborenen von Gestalt ähnlich, doch waren sie ganz anders - kurzlebig, heißblütig, von seltsamen Leidenschaften getrieben - Menschen. Ein Reich hatten sie gegründet, Dragonia, und einen Bund, den Orden der Drachenritter, Côr auch weiterhin die Stirn zu bieten. Denn der Böse war nicht vernichtet, nur besiegt, und sein Geist lebte in Taros, dem Reich der Finsternis, fort. Es war nicht lange her, dass er sich erneut gegen Dragonia erhoben hatte. Der Drachenbund zwischen seinesgleichen und den Kindern der Schöpfungslieder war mit der Silberdrachin Seraphina, Tochter des Ältesten, und dem jungen Halbelfenkönig Taliesin I. Thar'Vaiyon erneuert worden. Doch ob dies reichen würde, Dragonia und Aylann den Frieden zu sichern?


    Dies ist die geheimnisvolle Welt, in der das Foren-Rollenspiel "Legends of Aylann" spielt. Es besteht in den Weiten des Internets nun schon recht lange. Zunächst wurde es in einem Chat gespielt, seit 2002 jedoch ist es forenbasiert. In der magiedurchdrungenen Welt Aylanns finden sich neben Menschen die Völker der klassischen Fantasy: Elfen, Zwerge, Orks, Drachen und einige mehr. Aylann ist eine große Welt, und nicht alle Kontinente und Inseln sind schon erforscht. Der größte Kontinent – der zugleich der Welt seinen Namen gab – ist Aylann, der die wichtigsten Reiche der Spielwelt beherbergt: Aramon, ein Land der Pferdenomaden und Druiden; Isua mit seinen dampfenden Dschungeln und Echsenmenschen; das Zwergengebirge und die Drachenberge; ‘Alf Layla wa Layla, das Reich des Kalifen, und die Wüste Sarafina; das finstere Taros; das orkische Hochland und schließlich Dragonia, wichtigster Gegner Taros’ und Heimat der Drachenritter, mit anderen Worten, der Spielercharaktere.


    Aus allen Teilen Aylanns scheint es Helden nach Dragonia zu ziehen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, recht exotische Gestalten zu spielen – neben den klassischen Charakteren zum Beispiel auch Drachen, Orks, Echsenmenschen oder Lykantrophen (Wolfsmenschen), ja sogar Dunkelelfen, aber auch jede vorstellbare menschliche Kultur mag sich irgendwo in Aylann finden.


    Das Spiel findet auf zwei Ebenen statt: da ist einmal das Stadtleben, freies Rollenspiel in den vier Reichsstädten (und auf dem Lande) Dragonias. Dies sind die Hauptstadt Drachenauge, die alte orkische Garnisonsstadt Nuru, das Handwerkerstädtchen Nighton und Sha’Nurdra, die Stadt der Waldelfen inmitten der Elfenwälder, die fast ganz Ostdragonia bedecken. Die Spielercharaktere können im Stadtleben frei agieren. Außerdem besteht für etwas erfahrenere Spieler die Möglichkeit, in den Städten Geschäfte zu führen.


    Zum anderen werden aber auch längere Abenteuer gespielt. Sie bilden die zweite Ebene des Spiels. Abenteuer werden von der Spielleitung geführt und sind in Runden gegliedert. Am Ende jeden Abenteuers winken stattliche Belohnungen und Entwicklungspunkte.


    Denn "Legends of Aylann" ist ein wertebasiertes Rollenspiel. Die Fähigkeiten der Spielercharaktere sind durch Werte (z.B. Stärke, Intelligenz usw.) und bestimmte Fertigkeiten (z.B. Schwertkampf, Zauber, Heilkunde...) definiert, die sich im Laufe des Spiels durch Erfahrungspunkte Level um Level entwickeln können. Das Basisregelwerk zu "Legends of Aylann" ist recht einfach und regelt im Wesentlichen Kampfabläufe, Eigenschaftsproben und die Anwendung von den zunächst nur vier Fertigkeiten, die jeder Held als Neuling mitbringt. Wenn die Erfahrung von Held und Spieler wächst, kann aber auch der Held vielseitiger und komplexer ausgestaltet werden - durch Beitritt zu einer Gilde, die ihren Mitgliedern exklusive, neue Fertigkeiten bietet, durch Erlernen neuer Fertigkeiten oder vielleicht eines zweiten Berufes.


    Und was bieten wir unseren Spielern sonst noch? Eine freundliche, hilfsbereite Gemeinschaft, die jeden Neuling gerne an die Hand nimmt – zum Beispiel durch einen persönlichen Paten, der die ersten Schritte ins Spiel erleichtert und anfallende Fragen beantwortet - oder auch eine gemütliche Laberecke, wo man sich auch außerhalb des Spiels austauschen kann...


    Neugierig geworden? Dann sieh Dich einfach bei uns um! Hier geht’s zum Forum
    Und hier zur Homepage des Ordens, wo sich viele Hintergrundinformationen finden und wo auch die Helden generiert werden


    Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

  • Gutshof „Zum Nachthügel“ – Wonnemond 1384



    Rund 200 Schafe verteilten sich auf einer großen Weide. Ammit strich einem der wuscheligen Tiere durchs Fell. Die Wolle war über Winter dick und teilweise filzig geworden. Wie sollte es das Mädchen bloß schaffen alle Tiere in ein paar Tagen zu scheren? Auch wenn Grim helfen würde. Sie hatte doch keine Ahnung von der Schafschur. Und Grim noch weniger. Er war nur Verwalter.


    Dafür hatte er eine gute Idee, wie sie sonst auf Feldern auch genutzt wurde. Man holte sich fremde Helfer auf das Gut. Ein Aushang in Nuru und eine entsprechende Belohnung würden sicherlich fleißige Helfer anlocken. Nachdem die Zustimmung des Gutsherrn eingeholt war, hatte Ammit Mithilfe von Grim ein Plakat erstellt. Die Priesterin konnte nicht lesen, was darauf vermerkt war, aber es sah schön aus. Mit dem zusammengerollten Plakat war sie nun auf dem Weg nach Nuru. Wenn sich nicht genug Helfer melden würden, müsste sie vielleicht sogar noch nach Nighton oder sogar bis nach Drachenauge. Notfalls durfte Grim der Elfenstadt einen Besuch abstatten. Dort war sie, als Halbdunkelelfe, sicherlich noch weniger gern gesehen, als in den anderen Städten.



    In ein paar Tagen startet bei uns ein kleines Stadtereignis. Es werden Schafe um die Wette geschoren, es gibt Speis, Trank und Unterhaltung. Jeder Charakter ist herzlich eingeladen daran als Helfer oder Zuschauer teilzunehmen, ein schöner Einstieg für Neueinsteiger.

  • Dunkle Zeiten



    Grosh stand vor der windschiefen, kleinen Hütte, die an einem abgelegenen Teil der Stadtmauer stand, und starrte sie ungläubig an. Hätten vor wenigen Tagen nicht ein paar Frostriesen die Stadt angegriffen und einen Teil der Nuruer Stadtmauer zerstört, dann hätte er nie einen Trupp Soldaten losgeschickt um die gesamte Mauer auf Schäden zu kontrollieren. Wer weiß, wann dann jemandem aufgefallen wäre, dass hier etwas nicht stimmte – ganz und gar nicht stimmte. Denn auch wenn die Hütte alt und unbewohnt war, war das keine Erklärung dafür, dass sie vollkommen in dichte Spinnweben gehüllt war. Da saßen nicht nur ein paar Netze in irgendwelchen Ecken, nein, sie war vollkommen eingehüllt, ganz so, als ob eine Spinne ihre Beute in einen festen Kokon gesponnen hätte. Kleine Tautröpfchen glitzerten auf den Spinnweben und ließen es auf seine Weise sogar wunderschön wirken. Nachdenklich kratzte Grosh sich an seinem grünen Schädel. Irgendetwas musste der Ork unternehmen, aber die Soldaten waren damit beschäftigt die Stadtmauer zu reparieren und das Chaos zu beseitigen, das der Kampf gegen die Dunkelelfen in Nuru hinterlassen hatte.



    Das sein wider der Natur.



    Soviel war auch dem magisch unbegabten Stadthalter klar.



    Machen Ausruf auf Marktplatz. Suchen Abenteurer, die heraus finden was los sein mit dieses Haus. Grosh geben Gold als Belohnung...





    In etwa 14 Tagen startet eine neue Quest, deren Anfang ihr hier lesen könnt. Neue Mitspieler sind uns herzlich willkommen und können sich nach ihrer Charaktererstellung im Status Quo dafür anmelden. Und weil wir das Thema schon öfter hatten: Nein, man muss die Regeln nicht kennen oder alle gelesen haben, um mitspielen zu können. Das ist etwas anders als bei Table Top Spielen, bei uns lernt man die Regeln nach und nach im Spiel, und der Spielleiter erklärt ohnehin welche Würfelproben zu absolvieren sind. Also, nur Mut. ;)

  • Die Rückkehr

    Mit besorgtem Blick und seiner Stirn in Runzeln gelegt, saß ein alter Mann alleine in seinem Büro. Rasul war schon lange einer der wenigen Auserwählten, die dem König direkt mit Rat bei Seite stehen durften. Doch an diesem Abend wünschte er sich nichts sehnlicher als nach Hause zu gehen, zu seiner Frau und den ganzen letzten Monat zu vergessen. Abdanal Rasul saß in seinem Büro an seinem großen Eichentisch, nur wenige Kerzen waren angezündet an diesem Abend. Rasul genoss das schummrige Licht es half ihm zu entspannen. Er hatte einen harten Tag hinter sich und er hatte gerade die letzte Aufgabe des Tages erledigt. Mit beunruhigtem Blick schaute er auf die Einladungen die er persönlich geschrieben hatte. Er wusste das jeder der einen solchen Brief erhalten würde, unweigerlich in höchster Lebensgefahr schweben würde.Es war nicht so das Rasul nicht schon öfter solche Briefe verfasst hatte, doch diesmal hatte er das Gefühl diese ihm noch unbekannten Abenteurer in den sicheren Tod zu schicken. Denn sollten sich seine schlimmsten
    Befürchtungen bewahrheiten, würde er mit diesen Schreiben nichts anderes erreichen.
    Aus seinem beunruhigtem Blick entwuchs ein Gesichtsausdruck der Gedankenverlorenheit. Unweigerlich dachte er über seine Taten und Verbrechen, sowie seine Tricks und Spielereien die er in seinem Leben schon, im nahmen des Volkes begannen hatte nach. Doch bevor er wieder sanft und in seiner eigen Zeit in diese Welt zurück kehren konnte, klopfte es eilig an seiner mit eisenbeschlagenen Tür. „Meister ich.... ich störe nur ungern aber habt ihr die Briefe fertigstellen
    können ?“ Fragte der Schüler Abdanals, mit erst hastiger, dann leiser Stimme. Dieser nickte nur ohne ein Wort zu sprechen und schob die Briefe ein Stück in Richtung seines Schülers.
    „Meister seit ihr sicher das dies der beste Weg ist? Sie könnten diese tapferen Wesen in ihr sicheres Verderben schicken. Und was ist erst wenn es war ist dann....“
    „....Genug!“ entfuhr es Rasul. „Glaube mir dies ist gewiss kein Tag an dem ich mich an meiner Arbeit erfreue.Doch es gibt keinen anderen Weg. Ich muss mich um das Wohl des Volkes kümmern, und manchmal bedeutet dies auch eine unangenehme Entscheidung treffen zu müssen. Nun geht macht euch daran diese Briefe den Boten zu überbringen, so das sie unsere Helden schnellstmöglich erreichen.“ Mit diesen Worten und einem leisen Seufzen entließ Rasul seinen Schüler. Als die Tür sich hinter seinem Schüler schloss, blickte Rasul rauf an die Decke seines Büros und zu ersten mal in endlos vielen Jahren begann er zu seinen Göttern zu beten.



    Am 1.12.2015 soll unser nächstes Abenteuer starten. Anfänger sind wie immer willkommen. :)

  • Die Unbill eines Heldenlebens



    "So hört, liebe Leute, so hört. Mutige Männer und Frauen werden gesucht."



    Der Marktschreier hielt seine Pergamentrolle vor sich in die Höhe und sah sich um. Von allen Seiten strömten die Bewohner mit neugierigen Blicken näher heran. Heute war Markttag, da sollte es genug Zuhörer für ihn geben. So hatte er es bereits in Sha'Nurdra, Drachenauge und Nuru gehalten. Nighton war seine letzte Station. Nach seinem Aufruf würde er sich bei Elina von Shanu in Burg Schwarzenfels seinen Lohn abholen. Der Marktschreier grinste. Ein einfacher Auftrag war dies gewesen, doch hatte er sich reichlich gelohnt.

    "Liebe Leute, so hört, so hört. Wer von euch ein Abenteuer sucht, der melde sich auf Burg Schwarzenfels. Ein fürstlich Lohn wird jedem bezahlt, der eine Forschungsexpedition aus Aramon bis in Land der Zwerge begleitet. Wollt Ihr Helden sein? Dann meldet Euch", brüllte der Marktschreier einzelne Personen direkt an und zeigte abwechselnd mit dem Finger auf sie. "Wollt Ihr die weite Welt sehen? Dann meldet Euch. Wollt Ihr gar Zwerge in ihrer Heimat sehen, dann meldet Euch. Wollt Ihr berühmt werden? Dann meldet Euch. Ihr werdet von niemand geringerem als Lord von Hengl aus Aramon angeheuert, liebe Leute."



    Keiner der Anwesenden würde diesen Kerl, diesen Hengl, kennen, doch wen interessierte das schon. Ein echter Lord als Auftraggeber, damit ließ sich noch jahrelang angeben. Der Marktschreier wedelte mit dem Pergament.



    "Meldet euch, es soll euer Schaden nicht sein."



    Damit stieg der Mann vom Podest, nagelte den Aufruf ans Anschlagbrett und machte sich auf den Weg zur Burg, um seinen Lohn abzuholen. Wer sich die Mühe machte, das Kleingedruckte am unteren Rand des Pergaments zu lesen, würde folgendes erfahren:



    Gesucht werden Leibwächter mit stählernen Nerven, grenzenloser Geduld und unerschütterlichem Respekt gegenüber ihrer Schutzbefohlenen.



    ~~~~



    Silvana startet in Legends of Aylann ein neues Abenteuer, für das 5 Helden gesucht werden und das Anfang Januar beginnen soll. Die Ankündigung findest Du wie immer im Status Quo :)

  • Krieg oder Frieden


    Ostlande Hornung 1385:


    Jeder Reisende würde es als eine unscheinbare Hütte beschreiben. Konnte man diesen morschen Holzverschlag noch Hütte nennen? Es hatte Fenster, eine Tür und alles schien nicht schief zu hängen. Vielleicht sollte man auch nur denken, dass es eine verkommene Hütte war, die dort auf einem unbekannten Hügel - umgeben von einer Weide - stand.
    Verlassen, obwohl die Gräser der Weide gerade wieder ein helles frisches Grün erhielten und ihre ersten Frühlingsblumen sich durch die Erde zwängten? Das könnte aufmerksame Beobachter zweifeln lassen.


    Denn die Hütte war doch recht stabil und innen typisch bäuerlich ausgestattet mit einem großen Ofen, einem Tisch und mehreren Bänken, die auch für ein Nachtlager gedacht sein könnten. Zudem ein Nebenraum mit einem Bett. Von außen gelang man zu einem Abort. Der schwere Holztisch stand nicht an seiner üblichen Stelle und gab eine geöffnete Luke zu einem Keller frei.


    ~~ ~~


    Nervösen Schrittes lief der schmächtige, dunkel gekleidete Mann scheinbar ziellos durch den dunklen Kellerraum. In Abständen lief er zu der Tür und horchte. Seine Schritte waren nicht zu hören, aber ein leichter Schimmer, der ihn umgab war in der Dunkelheit auszumachen. Der Raum war mit einem kleinen Tisch zwei Stühlen und einem großen Schrank ausgestattet. Der Lehmboden schien an einigen Stellen von Blutspuren gezeichnet, aber das konnte der Gast des Zimmers bei diesem grünlichen Schimmer nicht sehen.


    Plötzlich waren knarrende Treppenstufen zu vernehmen und die Tür zu dem Raum wurde aufgerissen. Ein großer muskulöser Mann, voll bewaffnet und mit grimmigem Blick, trat mit einer Kerze in der Linken in das Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Die Kerze stellte er auf dem kleinen Tisch ab, dessen Lichtschein den Raum nur spärlich beleuchtete.
    Der schmächtige Mann jedoch hatte schon als die Tür geöffnet wurde Dolche in der Hand, zum Abwurf bereit, beruhigte sich dann aber, als er sein Gegenüber erkannte. Während er die Dolche wieder lautlos verschwinden ließ, zischte er den Krieger an:
    "Du kommst spät. Weißt du nicht, wie anstrengend es für mich ist hier zu aufzutauchen? Und dann noch die Gefahr entdeckt zu werden…“
    “Mach hier nicht die Welle,“ unterbrach ihn der Krieger in der typischen Rüstung der ostländischen Soldaten. “Erstens bist du mir unterstellt und zweitens ist dies meine Hütte. Hier geht nichts raus, was hier nicht raus soll und rein kommt erst recht nicht jeder. Hast du Neuigkeiten?“


    Dem unscheinbaren Mann war nicht anzusehen, wie er auf sein Gegenüber und das Gesagte reagierte. Er war ziemlich zurückhaltend. Und manchmal schien es auch so, als wäre er unscheinbar.
    “Nicht viel neues. Nuru ist immer noch in der Hand der Orks. Und alle schauen nur auf die Garnisonsstadt. Wir hätten somit keinen besseren Zeitpunkt. Fast. Denn ein paar Dinge sind beunruhigend. Ein komischer Barde schickte Gefährten durchs Land um Dinge einzusammeln. So wie ich mitbekommen habe, soll es um seine Erinnerung gegangen sein, aber das kann gelogen sein. Ich bin einer Gruppe gefolgt. Und sie waren bei der Toten, von der du mir erzählt hast. Also bei dem Grab. Ich hätte es nie gefunden, wenn sie mich nicht hergeführt hätten. Aber das Grab war leer.
    “Und was bedeutet das: Leer?, “ störte ihn der stämmige Kerl wieder einmal mit nun sehr aufmerksamen Blick.
    “Sie wussten es nicht und ich habe auch nichts auffälliges gefunden.“


    Die geballte Faust des kräftigen Mannes landete auf dem Tisch, so dass das Holz verdächtig ächzte und die Kerzenflamme verdächtig heftig flackerte.
    “Du weißt sonst immer alles. Deine Fehler häufen sich, seit du in Dragonia bist. Unser Plan läuft nicht, wenn wir nicht sicher sein können, dass uns niemand entlarvt.“


    Dem kleinen Späher schien dies etwas unangenehm zu sein. Und erstmals erkannte man Besorgnis in seinem Gesichtsausdruck und in seiner Stimme:
    “Da ist noch was – ich glaube ich wurde verfolgt – von einem Wolf oder etwas Wolfartiges. Vielleicht lag es an der Gruppe Wölfe, die um Drachenauge herum gestreunt sind. Die haben Rebellen gesucht, wie ich erfahren konnte. Und eine der Wölfinnen war diese Hexe aus Nuru.“


    Mehrere Flüche entwichen dem Krieger und ein Stuhl, der eben noch vor dem Tisch stand, flog in Richtung des Kleinwüchsigen und zerbarst auf dem Boden. Nur den Spion erwischte der Stuhl nicht, sondern ging offenbar durch diesen hindurch.
    “Sei froh, dass du weit weg bist, sonst wäre dein Leben verwirkt. Jetzt will ich keine Fehler mehr. Such dir dort Leute und schaffe die Rahmenbedingungen, die wir brauchen um einen Krieg zwischen Dragonia und den Ostlanden zu entfachen. Soll heißen: Alles und jeden verschwinden lassen, der uns im Wege steht. - Unterschätze sie nicht. Und passe auf die Wölfe auf.“


    Damit war das Gespräch beendet. Als der Soldat den Keller verließ, war der Späher schon längst in Luft aufgelöst.



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    Ich starte kommendes Wochenende mein erstes Abenteuer, nach langer Übung als Mitspielerin. :)
    Es sind vorerst 20 Runden geplant.
    Da ich sehr Pen&Paper geprägt bin, wird es vielleicht das ein oder andere Mal Varianten daraus geben.


    Mitnehmen möchte ich gerne ca. 6-8 Mitstreiter. Anfänger sind herzlich willkommen.
    Bewerbungsfrist: kommenden Freitag (4. März - 18 Uhr).


    Freue mich auf euch. :]


    Hier könnt ihr nochmal alles nachlesen: Ankündigung Abenteuer Krieg oder Frieden

  • Erdstoß um Erdstoß erschütterte die Windklippen am nördlichen Rand der Elfenwälder. Der Himmel hatte sich mitten am Tag verfinstert, Blitze zuckten und erhellten kurz, aber grell, tintenschwarze Wolkenberge. Gewaltige Windhosen drehten sich über dem aufgepeitschten Meer, rissen Wassermasen in die Höhe, rasten auf das Land zu. Und im Wind heulten Stimmen, grausam, höhnend und lachend ob der Zerstörung, die die Elemente anrichteten. Nichts würde mehr Nanda'Sala retten können, und Sirlaya Ten'Laore wusste das. Côrs Zorn und seine dämonischen Horden waren über sie gekommen. Die Erde bebte stärker, risse bildeten sich im Kalkgestein der Klippen. Es wurde Zeit...



    ~@~



    Ein strahlender Morgen brach über dem Strand jenseits des Großen Flusses an - nach einer stürmischen, unruhigen Nacht wirkte der Himmel wie reingewaschen, und das Meer erstreckte sich trügerisch ruhig bis zum Horizont. Die meisten Gäste, die zur Hochzeit nach Abal'Mahaila gekommen waren, schliefen allerdings wohl noch und bekamen so von der Schönheit des frühen Morgend nicht viel mit. Und so kam es auch, dass zunächst niemand die seltsame Kreatur bemerkte, die der Sturm an den Strand gespült hatte.




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    Ein Abenteuer geht dem Ende entgegen, und so ist es Zeit, ein neues Abenteuer anzukündigen. Es wird diesmal wieder ein Elfenabenteuer sein, das sich also mit den Geheimnissen und der Geschichte der Elfen Dragonias befasst. Von der Tonart wird es daher vielleicht etwas mythischer als die letzten Abenteuer. Spielleiterin wird in diesem Abenteuer Varnayrah sein, die ihr aus der Schmiede kennt.



    Dauer: 15-20 Runden
    Teilnehmer:
    so ungefähr 8 Spieler


    Da Varnayrah eine sehr erfahrene Spielleiterin ist, wird sie sicher auch ganz neue Spieler mitnehmen, also meldet Euch bei Interesse einfach im Anmeldethread im Status Quo

  • Das Geheimnis des Wolfsfelsens



    Der Ruf ihres Anführers Shir Khan hatte alle Lykantrophen der wilden Jagd erreicht – auch die, die in Aylann geblieben waren. Und so sehr der ein oder andere vielleicht versuchen mochte, sich dagegen zu sträuben – sie konnten ihm nicht widerstehen. Keiner von ihnen. Alle brachen früher oder später auf, um rechtzeitig in der nächsten Vollmondnacht am Wolfsfelsen zu sein, und zu hören, was der mächtige, pechschwarze Wolf, dessen Seele vom dunklen Gott Côr durchströmt gewesen war, ihnen zu sagen hatte. Es konnte nichts Gutes sein... zumindest nicht für die Siedlungen der Menschen, die auf dem Weg der wilden Jagd liegen würden...


    Doch die Menschen waren nicht so unwissend, wie Shir Khan denken mochte. Und so machte sich ein kleiner Trupp von ihnen auf den Weg, den Lykanern unauffällig zu folgen. Ihre Aufgabe war es, heraus zu finden, was die Wölfe vorhatten...





    Hiermit möchte ich 5-6 Spieler dazu einladen, an dem Ausflug zum Wolfsfelsen teilzunehmen. Bevorzugt Charaktere die selbst Lykaner oder Soldaten sind, da diese sich storytechnisch am leichtesten einbinden lassen würden. Aber auch für andere Spieler wird sich sicher eine Möglichkeit finden sie unterzubringen. ;)



    Also, wer hat Lust?

  • Verbannung



    “Es ist alles für morgen vorbereitet, Herr.“ Finhold von Dasec machte sich gar nicht erst die Mühe seinem Berater zu antworten. Sein Berater, wieviel Hohn alleine in diesen beiden Worten lag. Tamir von Salis hatte ihm diesen schmierigen Kerl aufs Auge gedrückt und es bestand nicht der geringste Zweifel daran, wem dieser wirklich loyal gegenüberstand. Nach Finholds Vorstellungen waren die Vorbereitungen jedenfalls nicht verlaufen. Doch was blieb ihm im Moment anderes übrig, als sich dem Willen des heimlichen Herren Drachenauges zu beugen? Das Schicksal seines einzigen Sohnes lag ganz in den Händen dieses Mannes.


    Nur in der Tatsache, dass Tamir auf ein so nützliches Druckmittel nicht würde verzichten
    wollen – jedenfalls nicht solange er die Geldkammern der in Ungnade gefallenen Familie nicht gänzlich leer gesaugt hatte – lag schwacher Trost. Und der jüngere Bruder des Statthalters hatte Talent dafür, seine Pläne in die Tat umzusetzen. Die Chancen, dass diese unglückselige Fahrt zumindest für ihn ein Erfolg werden würde, standen also gut.


    Daran, was dieses Unterfangen ihn allein in den letzten drei Monaten gekostet hatte und dass er dennoch nichts von den Früchten dieses Wagnisses zu sehen bekommen würde, wollte Finhold allerdings gar nicht erst denken…






    Alles ist vorbereitet, um Hano von Desec möglichst sicher auf die Vogelfelsen zu verfrachten und ihm zu helfen das dortige Piratenproblem zu lösen. Allerdings können ein paar zusätzliche wackere Kämpfer nie schaden. Und die versprochene Belohnung ist nicht zu verachten…
    Gesucht werden noch 5-6 Spieler, um die Crew zu vervollständigen. Und allzu lange soll dieses kleine Abenteuer nicht dauern. Also traut Euch.

  • Es gibt wieder eine neue Abenteuerankündigung :)


    Brot und Spiele



    ~@~



    Asarras Blick glitt einmal mehr kritisch über ihren Aufzug. In ihren Augen war er mehr als lächerlich, aber der Hauptmann war sehr deutlich geworden, als sie ihre Zweifel geäussert hatte. Das gehöre sich so, schliesslich hätten sie auch eine gewisse repräsentative Funktion zu erfüllen und sie solle ohnehin ein bisschen öfter tun, was man ihr sage. Die Amazone verdrehte bei der Erinnerung an das Gespräch entnervt die Augen.


    Die Geste liess Kalun, der neben ihr ritt und die Aufmerksamkeit sichtlich genoss, einen
    sorgenvollen Blick zu seiner Vorgesetzten werfen. Diese Mini-Prunkparade war so etwa das letzte, was die Amazone unter einer sinnvollen Tätigkeit verstand. Der junge Soldat rechnete jeden Moment damit, dass die schwarzhaarige Kriegerin ihr Streitross herumriss und zurück zur Kaserne galoppierte. Nicht einmal lächeln wollte sie, obwohl die grimmige Miene auch recht eindrucksvoll aussah. Dabei waren die drei Reiter wirklich ein prächtiger Anblick.



    Tatsächlich folgten alle Blicke der kleinen Reiterschar, und hinter ihnen hatte sich bereits
    eine Handvoll Kinder versammelt, die ihnen auf Schritt und Tritt folgte. Die drei Braunen glänzten warm im zaghaften Licht der Frühlingssonne, das schwarze Langhaar schimmerte seidig. Die beiden schlanken, wendigen Pferde von Kalun und der Elfe Lianerey flankierten das mächtige Streitross der Amazone. Ihr Geschirr war frisch geölt und poliert, farbige Bänder und Federn waren in ihre Mähnen geflochten und auf den grossen Decken prangte in prächtigen Farben das Wappen Drachenauges und der Stadtwache. Die Hufeisen klapperten auf dem Pflaster, als der Zug durch die Stadt ritt und an jedem grösseren Platz Halt machte. Während die Elfe elegant abstieg, um einen Aushang anzubringen, verkündete Kalun jeweils mit kräftiger Stimme:


    „So höret ihr kräftigen Mannen und schönen Damen!“


    Die Amazone verdrehte schon wieder die Augen. Kalun warf ihr einen bösen Blick zu.


    „Zur angemessenen Begehung der Frühjahrszeremonie wird ein grosses Feste gefeiert. Nebst kostenloser Speis wird auch der Trank für nur wenige Münzen erhältlich sein. Für das leibliche Wohl von jedermann ist also gesorget. ABER das ist noch nicht alles!“


    er machte eine die Spannung erhöhende Pause. Rhetorik nannte man das. Natürlich versuchte die Amazone nicht einmal, dass Grinsen aus ihrem Gesicht zu verbannen. Manchmal verwünschte er seine Vorgesetzte.


    „Die renommierte Stadtwache wird einen Wettbewerb austragen, bei dem Jedermann und –frau teilnehmen kann. Messet Euch mit den Besten unserer Recken und gewinnt gar unglaubliche Preise! Gold, Geschmeide, eine Anstellung bei der Stadtwache, der Kuss einer schönen Frau…“ Er zwinkerte einer hübschen blonden Magd zu, die darauf rot anlief. Die schwarzhaarige Kriegerin räusperte sich und rief über den Platz:


    „Oder auch nur die Gelegenheit, solche Schönschwätzer unter uns wie den guten Kalun hier einmal gehörig in den Arsch zu treten.“


    Nun war es an Kalun, rot zu werden.



    Inzwischen war die Elfe wieder auf ihrem Pferd, und der kleine Tross setzte seine Reise durch die Stadt fort. Wenigstens wurde in den anderen Reichsstädten nur ein Aushang getätigt und ein Marktschreier engagiert. Asarra wäre es echt peinlich gewesen, hätte sie so auch vor ihren Freunden aus Nuru oder Nighton auftreten müssen.



    ~@~



    Tatsächlich versucht sich unsere liebe Asarra an ihrem ersten Abenteuer als SL. Dafür sucht sie
    ca. 6 Spieler, die in bzw. vor Drachenauge an einem spassig-sportlichen Wettbewerb teilnehmen möchten. Wer weiss, vielleicht findet sich ja am Ende auch noch der eine oder andere Bösewicht, damit es den Herren und Damen Helden nicht gar zu langweilig wird, wenn für einmal nicht ganz Dragonien auf dem Spiel steht.
    Es wird am klassischen P&P orientiert sein und dementsprechend ziemlich viel Gewürfel und Proben geben. Im Moment rechnet sie mit ungefähr 8-10 Runden.
    Anforderungen an die Spieler(charaktere) gibt es eigentlich keine, ausser vielleicht ein bisschen Geduld mit unserer frischgebackenen Spielleiterin zu haben.

  • Die Schatzsuche


    Auf dem Marktplatz von Nuru herrschte geschäftiges Treiben. Händler hielten ihre Waren feil, wobei man hier von teuren importierten Kräutern, Gewürzen und Stoffen bis hin zu einfachen Gerichten, wie über dem Feuer gerösteten Zwiebeln und Fladen nahezu alles fand. An einer Ecke des Platzes, an dem sich vor dreien der Stände eine kleine Traube potenzieller Käufer gebildet hatte, schleppte ein Goblin erst eine und dann eine zweite Kiste heran, die er übereinander stellte. Mühevoll kletterte er hinauf, um oben einen Moment lang derart zu schwanken, dass es so aussah als ob er jeden Wimpernschlag mitsamt der zweiten Kiste wieder herunter purzeln würde. Doch er schaffte es sein Gleichgewicht zu halten und atmete erst erst einmal tief durch, um sich von dem Schreck zu erholen. Dann räusperte er sich, und tat mit überraschend kräftiger Stimme kund:


    Hört, hört, werte Damen und Herren ! Rizzel Goldnase, also meine Wenigkeit, sucht ein weiteres Mal tapfere Streiter, die einem Abenteuer nicht aus dem Wege gehen. Seht, hier habe ich eine Karte, genauer gesagt eine Schatzkarte, deren Geheimnis es zu entschlüsseln gilt. Wer ist bereit sich dieser Aufgabe zu stellen? Es soll Euer Schaden nicht sein, denn jeder Helfer wird mit einem Stück aus der Schatztruhe entlohnt werden ! Gelüstet es Euch nach Gold oder Edelsteinen? Wünscht ihr einen neuen Dolch oder gar ein Diadem? Gewiss wird etwas dabei sein, das den Aufwand für Euch lohnt. Kommt heran, kommt heran und stellt Eure Können in Rizzels Dienst.


    ~~@~~


    Da wir einige Neuzugänge zu verzeichnen haben, würde ich für sie gern ein kleines Einstiegsabenteuer anbieten. Der Postrhythmus wird bei einmal die Woche liegen, dass sollte für alle machbar sein, geplante Rundenzahl liegt bei maximal 10, wobei es wie immer darauf ankommt was die Spieler daraus machen – ihr wisst ja ich versuche immer auf alle Spieleraktionen einzugehen. Lasst Euch nicht von geplanten Sommerurlauben abhalten, auch wenn ihr zwei oder drei Runden verpasst wird es für Euch noch EP geben. :)


    Also, wer möchte gern mit?

  • In den nächsten Wochen starten gleich zwei neue Abenteuer :)


    Prolog



    „Merry? Merry?“ Es war ein lauer Frühlingsabend und Merdarion machte gerade einen letzten Spaziergang über dan Platz von Nuru als ihn die vertrauten Worte aus den Gedanken rissen. Zunächst hatte er gar nicht reagiert, wie auch so war er das letze Mal vor über zwanzig Jahren gerufen worden. Erst die Wiederholung ließ ihn sich umdrehen und in die Richtung des Rufers schauen. Zunächst erkannte er nur einen Mann der auf ihn zukam. Groß gebaut, kurzes braunes Haar und irgendwie ein vertrautes Gesicht. Und plötzlich traf es ihn wie ein Schlag. Die beiden Männer lagen sich in den Armen. „Was machst du denn hier Elly?“ Fragte er den etwas älteren Mann der sich als sein Bruder herausstellte. „Und wie? Und… Schön das du da bist.“ Nochmals umarmten sich die beiden Brüder. „Komm ich wohne hier in der Nähe, lass uns uns zusammensetzen. Ist noch irgendwer?“ Sein Bruder schüttelte den Kopf „Nein ich bin allein, dein Vorschlag klingt gut.“


    Wenig später saßen Merdarion und Eldarion gemeinsam am Tisch im Verwaltungshaus der
    Mine. Der ältere Bruder trank gerade sein Bier aus. „So ist das also.“ Brummte Merdarion „Schlechte Zeiten also? Wenn du willst begleite ich dich, es ist einfach zu lange her und ich würde gern das Grab unserer Eltern besuchen.“ Mit einem letzten Schluck leerte auch er seinen
    Becher. „Bevor wir losziehen muss ich aber noch ein paar Dinge regeln und ihr Bescheid geben.“ Die hochgezogene Augenbraue Eldarions ließ ihn nur seufzen. „Ja verdammt, ich habe zwar keine Familie wie du aber… ach vergiss es.“ Mehr als ein spöttisches Grinsen bekam er als Antwort auch nicht zurück.


    **Wochen später**


    Während Merdarion noch immer auf der Bank vor Hütte saß und sich die aufgeplatzte Wange hielt hatten sich die meisten Dorfbewohner zu kleinen Grüppchen geschart und
    tuschelten. Einige schienen erleichter, andere besorgter als noch Stunden zuvor. Die Staubwolke am Horizont zeugte von dem Verwalter der
    sich immer weiter entfernte. „Das.“ Sagte Eldarion während er sich vor seinem Bruder aufbaute „Das war die dümmste Aktion die du jemals gebracht hast.“ Mit einem Seufzen setzte er sich ebenfalls auf die Bank. „Und ich hätte es genauso getan.“ Gab er kopfschüttelnd zu. „Jetzt
    stecken wir wirklich im Schlamassel. Irgendwelche Vorschläge?“ Unter den wild von seinem Kopf hängenden Haare blickte der Minenbesitzer auf, neben der aufgeplatzten Wange war eines seiner Augen geschwollen. „Ja, ich hätte da eine Idee.“ Sprach er mit belegter Stimme. „Eine Idee hätte ich noch.“



    Merdarion startet sein drittes Abenteuer, das gerade für Anfänger geeignet sein soll.



    Das zweite neue Abenteuer ist von unserer langjährigen Mitspielerin und SL Silvana. Auch sie würde Neulinge sicherlich mitnehmen. Bei Fragen einfach melden, wir helfen gern weiter.


    Prolog




    Der Kriegerlegenden gibt es wenige. Drax Hammerhall, der ehemalige Statthalter von Drachenauge, war eine davon. Silvana Hrim Rowin Da’Remyth, die Statthalterin von Nighton,
    eine weitere. Das Orakel ließ keinen Zweifel daran, dass es zur Erreichung des Friedens einer dieser beiden Legenden bedurfte. Gutharra stand am Feuerplatz, hob den Kopf und sah nachdenklich hinauf in das lichtdurchflutete Blätterdach. Gab es ein Zeichen? Ein unmissverständliches Omen? Irgendwo schrie ein Papagei.


    Silvana Da’Remyth, eine Amazone wie sie selbst. War sie die richtige Wahl? Der Stamm umringte die Schamanin und wartete auf ein Wort von ihr. Gutharra seufzte. Der Spruch des Orakels war unmissverständlich gewesen. Die Zeit drängte. Gutharra winkte eine der Kriegerinnen heran.


    „Es ist soweit. Wer von euch wird gehen?“


    ~~~~



    Zur selben Zeit trat ein Krieger vor das Orakel. Dunkel war seine Erscheinung, in das Fell eines tiefschwarzen Tieres gekleidet, den Schädel desselben über den Kopf gestülpt. Ehrerbietig beugte er das Knie vor dem Orakel. Schweigsam war er, doch seine Gedanken waren offen. Das Orakel sagte ihm dasselbe wie der Amazone. Mit einem winzigen Unterschied. Dass der Frieden nur errungen werden könne, wenn die Schattenkrieger es wären, welche die Legende, deren Name Sir Christian di Asturien lautete, zuerst zum Tempel brachten.





    Es gilt das Rätsel um das geheimnisumwitterte Orakel zu lüften. Dabei werden eure Chars auch sich selbst begegnen und einen Blick in ihr Innerstes werfen. Noch ist das Ende soweit offen und hängt von euch ab. Es kann gut oder schlecht ausgehen, das Rätsel also gelöst und dessen
    Auswirkung verhindert werden oder nicht. Kommt und seht, was geschehen wird.

  • Bei uns startet wieder mal ein neues Abenteuer, die Ankündigung ist wie immer in unserem Status Quo zu finden. :)


    Geistreich


    Wie es begann:

    Irgendwann fällt selbst nach dem schönsten Sommer das erste Blatt und nicht lang darauf zieht des nächtens der erste eisige Nebel übers Land. Dann stürmt es, kracht es und die Menschen wissen eines: Niemand sollte nun noch draußen sein, auf der Straße nicht, nicht vor dem Dorf und erst recht nicht im Wald. Dann sitzen sie zu Hause, in ihren kleinen Häuschen und heizen die Öfen zum ersten Mal seit langem ein. Sie warten darauf, dass diese erste kalte Nacht der immer noch warmen Sonne des nächsten Tages weicht.

    In solch einer Nacht erreichte ein verzweifelter Mann das Anwesen des Lords der umliegenden Ländereien. Er wusste, dass sein Anliegen abgetan werden würde, sollte er es dem Herren vortragen dürfen. Er wusste, dass keiner der Hohen auch nur einen Finger krum machen würde, aber vielleicht ... hatte er Glück. Vielleicht hatte irgendjemand ein offenes Ohr - der Koch, oder der Gärtner. Er brauchte nur ein paar Helfer. Doch nicht einmal das Tor wurde geöffnet. Niemand fragte ihn nach seinem Begehr. Nach einer Stunde, in der er sich die Knöchel am Holz des Tores wund geschlagen hatte, sackte er erschöpft in sich zusammen. Alles war verloren! Oh Anabelle, warum hörtest du nicht?

    Hallo Abenteurer!

    Ich möchte gerne mein erstes Abenteuer starten, eine kleine Schauergeschichte (passend zu Halloween).

    Vorab ein paar Informationen:

    Länge: etwa 12-15 Runden (nehme ich an)

    Spieleranzahl: bis zu 6

    Wo: Umland von Nighton

    Level: Anfängerfreundlich, Drachen nur in verwandelter Form

    Wann geht es los: etwa zu Halloween

    Post-Zyklus: 1 Runde pro Woche.

    Ich habe vor, Informationen in das Abenteuer einfließen zu lassen, die manchmal nur einzelne eurer Charaktere wissen können. Dies hängt natürlich davon ab, wer sich mit wem anmeldet, aber da pass ich mich dann an. Daher ist es hilfreich, wenn eure Charaktere miteinander sprechen, um gewisse Dinge zu teilen. Außerdem gibt es auch keine Infos einfach so, außer ihr habt gerade eine Quasselstrippe als NPC erwischt. Sonst reagieren alle nur auf entsprechende Nachfragen.

  • Belleteyn, Beltane, Bhealltainn oder auch nos Calan Mei genannt ist ein Fest am Vorabend des ersten Wonnemondes. Sowohl den Elfen als auch den Menschen bekannt, steht dieses Fest für den Beginn des Sommers, für den Neubeginn und das Ende. In den Landstrichen westlich des großen Flusses werden in dieser Nacht of Feuer aufgebaut und das gemeine Volk huldigt der Göttin der Fruchbarkeit durch Gesang, Tänze und dem schließen neuer Verbindungen. Auch im Reich Dragonia sind dererlei Feierlichkeiten bekannt, wenn auch nicht überall praktiziert.....

    Narkopal Eleistos, Bräuche und Feiertage auf dem Kontinent Aylann, 1302

    Mit großen Augen beobachteten Hans und Varny den kunterbunten Wagen der gerade an ihnen vorbeirumpelte. Noch ungewöhnlicher waren jedoch die beiden rabenschwarzen Männer auf dem Kutschbock. Einen solchen Wagen kannten sie nur von den Festen, wenn Gaukler und Spielleute unterwegs waren und daher beschlossen sie ihm zu folgen, irgendwo musste je ein Fest anstehen. Doch zu ihrer Enttäuschung bog das Gefährt in Richtung Stadttor ab. Plötzlich kicherte Varny los. "Was hast du denn?" Da war ein kurzer mit Roten Haaren."

    Diese Begegnung war eine von vielen, die die Einwohner von Dragonia machen konnten. Die Wagen des fahrenden Volkes schienen aus aller Herren Länder und Richtungen zusammenzukommen und ihr Weg führte sie gen Nighton.


    Das Abenteuer Belleteyn wird bald beginnen. Es wird in der Nähe von Nighton spielen. Angedacht sind 10-15 Runden, das hängt aber ganz von den Spielern ab. 5-6 Spieler aus dem unteren und mittleren Levelbereich werden hierfür gesucht. Die Anmeldefrist, läuft bis zum 28.04, anmelden könnt ihr Euch hier