Reimehut ~ Hut tut gut (Gewinnspiel)

  • In diesen alten filz'gen Hut,
    packt hinein, einen feinen Reim
    jeder solcher gefällt mir gut
    packst Du einen "Hut" oder "Mütz'" hinein.


    Ein Sprüchlein fein, das soll es sein
    und hat es auch nur der Zeilen vier,
    so werd ich doch auch sehr gemein
    wenn es nicht gefallet mir.


    Alle Reime hier jedoch
    sind im Topfe ein Los
    und wird am Ende dieser Woch'
    ein Gewinner groß.


    Seinen Kopf wird er bedecken
    mit einer Mütze selbstgemacht,
    und sich die Lippen lecken,
    nach seinem Wunsch, daß sein Herze lacht.


    Ihr Lieben, nun denn
    auch nur wer will
    nimmt teil an unserem Reime-Renn'
    und hält die Schreibfeder nicht still.






  • Mütz' und Hut,
    steh'n mir gut.
    Das liegt mir im Blut,
    sogar mehr als dem Knut.


    Einen zweitem Reim ich mir gestatte,
    so wie ich einst zwei Mützen hatte.


    Auch zwei Hüte ich einst trug,
    zu jedem und keinem Anlass.
    Der eine geformt wie ein Krug,
    der and're ein echter Tausendsass'.


    Mit ihm vollführt' ich mag'sche Kunst,
    und warb damit um meiner Liebsten Gunst.


    (Und damit sollen auch meine 15 Minuten Ruhm als Amateurdichter verstrichen sein.)

  • Ein Hut neutral soll er sein,
    egal ob Kopf groß oder klein.


    Auch die Farbe keine Rolle spielt,
    wichtig ist das Erscheinungsbild.


    Ob arm oder reich ist dem Hut recht,
    auch männlich oder weiblich Geschlecht.


    Nur passen muss er schon, denn sonst fliegt er davon.

  • Eines Tages ward von großer Wut
    eine kleine Maus gepackt, mit Hut,
    sie wollte eine feine Katze fangen,
    ach, Mausi, musst nicht bangen!,


    dachte sie in in ihrem süßen Kopf,
    und packte Nachbarskatzer bei dem Schopf,
    nun denn, sie biss in seine Ohren,
    schon hatte sie das Gleichgewicht verloren


    stürzte hinab in große Tiefe in das Gras
    und ach Schreck, wo war der Hut, den sie besaß?
    Schnell noch konnt sie flüchten
    vor des Katers Rachelüsten


    Seither war die kleine Maus gesehn
    mit einer spitzen Mütz, versehn.

  • Der Hut ist ein toller Begleiter,
    ganz egal ob im Alltag,
    oder zu einem besonderen Moment.
    Dabei kann er sein, mal schmaler oder breiter,
    für Hüte gibt es ein sehr breites Sortiment.
    Nun höre ich besser auf mit meinen schlechten Reimen,
    bevor ihr anfangt zu weinen.
    Dieses Spiel macht sehr viel Spaß,
    und ich erhebe zum Abschluss noch mein Glas,
    auf die Kreativen,
    die sich so tolle Aufgaben erdenken,
    und uns damit eine sinnvolle Beschäftigung schenken.

  • Ihr sucht nen Reim auf das Wort Hut?
    Ich glaub das Spiel das find ich gut !
    Und ist im Kopf nur Grütze
    gibt´s einen auf die Mütze.


    Ich lass mich ein auf dieses Spiel
    auch wenn ich sonst nicht reime viel
    und hoff das uns´re Starterin
    wird nicht gemein zur Dichterin.


    Im Sommer gibt´s den Sonnenhut,
    der schützt uns vor der heißen Glut.
    Im Herbst nimm die Kapuze
    vor Regen dir zum Schutze.


    Im Winter ist´s die Pudelmütz
    die ist für warme Ohren nütz.
    Im Frühjahr muss das Kopftuch her
    geht man spazier´n am blauen Meer.


    Nun haben wir das Jahr schon um
    und ich bin immer noch in Schwung
    doch soll im Hut noch Platze sein
    für Andrerleuts Gedichte fein


    Drum sag ich schnell mit frohem Mut
    "Auf Wiedersehn" und zieh den Hut.

  • Es war einmal ein Held mit Hut,
    der schlug die Feinde in die Flucht,
    der Hut stand ihm dabei so gut,
    sonst wär sein Ruf gar sehr verrucht.
    Am Ende nützte es ihm nicht,
    denn zuend ist das Gedicht,
    und der Hut war schon verbucht.

  • Ne Mützer oder Hut,
    die stehen mir wirklich gut,
    jedoch ist mir bewusst,
    die Kopfbedeckung ist kein muss.


    Das Avatar hier links im Bild,
    das mein Profil komplett befüllt,
    Mit Hut wär das zwar nicht der Hit,
    Der Autor nimmt's aber gerne mit.

  • Hier ist gewiss einem jeden klar:
    Gedichte erster Güte
    enthalten meistens Hüte,
    weil es so schon immer war.


    Man nehme nur das Nibelungenlied:
    Die enthaltene Tarnkappe
    ist doch nur eine Hutattrappe,
    wie gewiss ein jeder sieht.


    Und selbst beim Handschuh man kann lesen
    von Hutersätzen wie Krone und Kranz,
    auch wenn der Kontext passt nicht ganz.
    Schiller da wäre mehr drin gewesen!


    Oder dann der Zauberlehrling, den man kennt:
    Und diesmal weiß ich auch ganz gewiss,
    dass er von Johann Wolfgang von Göthe ist
    Warum bleibt der Zauberhut dort unerwähnt?


    Doch vielleicht wollte er auch nur beweisen,
    dass ihm selbst ohne Hut die Tat gelingt
    und er ein Werk zustande bringt,
    um das die Gedanken noch lange kreisen.


    ***********************************************


    Mein Gedicht war mir nicht zu schlecht,
    doch mehr Versmaß ist immer recht.
    Drum hab ich nochmal editiert,
    damit der Hut gewürdigt wird,
    wie er’s verdient, das edle Stück,
    und alles noch zurechtgerückt:


    Hier ist ganz bestimmt jedem klar,
    dass Gedichte erster Güte
    meist erzählen über Hüte,
    gewiss es so schon immer war.

    Nehme man s'Nibelungenlied:
    Die enthaltene Tarnkappe
    Ist doch nur 'ne Hutattrappe,
    wie ganz bestimmt ein jeder sieht.

    Selbst im Handschuh ist zu lesen
    von Hutersatz wie Kron und Kranz,
    jedoch der Kontext stimmt nicht ganz
    G Schiller, da wär mehr dring'wesen.

    Oder dann der Zauberlehrling,
    und diesmal weiß ich ganz gewiss,
    dass dies Gedicht von Göthe ist,
    wo steckt der Zauberhut darin?

    Vielleicht wollt er nur beweisen,
    dass ihm selbst ohne Hut gelingt
    und er ein Werk zustande bringt,
    um das die Gedanken kreisen.

  • Alter Hut und neue Mütze
    liegen beide in der Pfütze
    beide sind sie waschelnass
    - so ein Spass


    Des Hutes Träger habe Stil
    vom Käppi hält nicht viel
    hält sich an die Klausel
    - so ein Zausel


    Der Kopf mit Hut bedeckt
    das Haar ist gut versteckt
    viel ist davon nicht zu sehn
    - so ne Mäh‘n


    Wer auf den Hut tut schimpfen
    den Träger mit verunglimpfen
    wer das hat schon mal getan
    - so ein Grobian


    Auch Damen tragen Hüte
    manch grauslich rosa Tüte
    baden sich im Wohlgefallen
    - reingefallen!


    Wenn Wind den Hut erhebt
    gegen Himmelshöhe strebt
    haben Gaffer sich bedacht:
    - selten so gelacht


    Die Moral von dem Gedicht
    beleidig Hut und Träger nicht
    es zerreißt Dich Stück für Stück
    - so ein Glück


    Denn ob Altes oder Neues
    billig Plunder oder Teures
    jedes Hütle kann betören
    - gut zu hören.